Webdesign Umfang Webseite Illustration

Wie du schnell und einfach den Umfang deiner Webseite bestimmst

 
Du steckst gerade in der Gründungs- oder Umbruchphase und möchtest eine Webseite realisieren, tust dich aber schwer den Umfang zu bestimmen? Das geht vor allen denjenigen so, die mit Online-Marketing noch nicht so vertraut sind. Ich erhalte teils Anfragen bei denen Inhalte und Funktionen, die bei der Realisierung berücksichtigt werden sollen, noch völlig unklar sind. In solchen Fällen hake ich natürlich nach, denn von einem simplen Bobbycar bis hin zu einer voll ausgestatteten Fahrzeug-Flotte ist alles möglich. Aber eben nicht immer sinnvoll.
 
Zwei Fragen helfen dir dabei einen sinnvollen Umfang für deine Webseite zu bestimmen. Du solltest sie so ausführlich wie möglich beantworten:

Aus den Antworten ergeben sich Inhalte und Funktionen, die für dich relevant sind. Und wenn du diese dann sortierst, überprüfst und priorisierst, ergibt sich daraus ganz schnell ein sinnvoller Umfang für deine Webseite.
 

Doch nun mal langsam. Was können das denn für Ziele sein, die dein User hat?

Wenn du schon Kunden hast, wäre der erste Schritt, diese zu fragen: Was wünschen sie auf deiner Webseite zu finden, welche Antworten oder Lösungen suchen sie?
Die Ergebnisse kannst du mit deiner Recherche verknüpfen. Falls du noch keine Kunden hast, setze auf deine Recherche und schau dir die Webseiten deiner Mitbewerber an. Was bieten sie ihren Usern?
 

Mögliche Nutzerziele können sein:

  • Informationen einholen
  • Tipps, Hilfestellungen finden
  • Produkt vergleichen, kaufen / Leistung vergleichen, buchen
  • Foren- oder Mitglieds-Aktivitäten
  • Inhalte teilen, weitergeben
  • Interaktionen: Bewertungen, Kommentare, Downloads

 

Und wie können deine Ziele aussehen?

  • Markenbekanntheit/Höhere Reichweite generieren: Du möchtest schneller und besser auffindbar für deine Zielgruppe sein
  • Mehr Traffic: Du möchtest mehr Besucher, mehr Leser in deinem Blog
  • Interaktionen: Du wünscht Bewertungen deiner Leistungen/Produkte, Kommentare zu deinen Artikeln und Beanspruchung deiner Angebote
  • Conversions: Du möchtest Gewinnbringende Handlungen fördern, Produkte oder Dienstleistungen verkaufen
  • Leads generieren: Du möchtest z. B. mehr E-Mail-Adressen von Interessenten sammeln, um sie Schritt für Schritt in Kunden umzuwandeln

Trage alle Antworten zusammen, die dir in den Sinn kommen. Und fang an, aus deinen Antworten Inhalte und Funktionen abzuleiten. Beispiele: Wenn dein User Tipps und Hilfestellungen benötigt, dann ist vielleicht ein Blog für dich relevant. Du kannst regelmäßig Tipps geben und erreichst dadurch auch eines deiner Ziele: mehr Traffic. Daraus leiten sich dann auch weitere Funktionen ab: Im Fall eines Blogs z. B. die Teilbarkeit der Artikel via Social Media, oder eine Kommentarfunktion. Wenn du Leads generieren möchtest, macht z. B. eine Newsletter-Funktion Sinn oder du bietest ein kostenfreies Produkt (z. B. ein E-Book) zum Download an.
 

Wichtig ist, sammle erstmal alle Antworten und schreib sie auf. Selektiere erst im nächsten Schritt:

Natürlich möchte man am Liebsten so viel wie möglich abdecken. Aber das erfordert ein gewisses Budget und auch Zeit zur Pflege. Ich empfehle dir deine Inhalte zu priorisieren. Es gibt Nutzungsziele von Usern, die sich mit deinen Zielen decken. S. o. das Beispiel Blog: Tipps für den User, mehr Traffic für dich. Gib diesen Punkten auf deiner Liste eine höhere Priorität. Denn so erwischt du zwei Fliegen mit einer Klappe.
 

Und schließlich: Überprüfe ob der entstandene Umfang für dich machbar ist.

Hast du die Zeit und die Kapazitäten, die erforderlichen Inhalte (ggf. regelmäßig) bereit zu stellen? Dir nützt kein Blog, der nicht regelmäßig befüllt wird. Und auch eine Newsletter-Funktion ist überflüssig, wenn du nicht die Zeit hast sie zu nutzen.
 
Am Ende solltest du eine Liste von Inhalten und Funktionen haben, die für dich und deine User eine Rolle spielen. Die wichtigsten und machbaren Dinge kannst du umsetzen. Andere, die vom Zeitaufwand oder Budget noch nicht passen, lassen sich bei Content Management-Systemen wie z. B. WordPress ganz einfach nachpflegen.
Das wichtigste ist jedoch, dass du startest und machst. Denn nichts ist schöner, als einen Punkt auf der To-Do-Liste abzuhaken. Happy working!
 
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