Farbe, Schrift & Typografie verleihen deinem Markendesign das gewisse Etwas

Ohne einheitliches Farb- und Schriftbild kein Markendesign

Es gibt große Marken, die erkennst du allein an der Farbe. Stell dir vor, du siehst weder Logo, noch Text, du betrachtest nur die Farbe eines deutschen Telekommunikationanbieters. Fällt dir dazu eine Farbe und gleichzeitig eine Marke ein?

Es haben jedoch nur wenige Marken das Privileg eine eigene Farbe zu „besitzen“. Meistens teilen wir uns Farben mit anderen Unternehmen und unterscheiden uns gegebenenfalls noch durch Farbnuancen oder -kombinationen.

Betrachte dein Markendesign deshalb immer ganzheitlich. Gepaart mit einem individuellen Logo und Schriftbild ist dein Markendesign einzigartig.

Genauso gibt es Schriftarten, die uns ohne weitere Informationen an eine bestimmte Marke denken lassen. Z. B. die von Nivea oder Mercedes.

Um eine solch prägende Identität zu erlangen, braucht es eine Lernphase, vor allem aber Kontinuität und Konsequenz.

Dass heißt, sind Logo, Farben und Schriften einmal festgelegt, solltest du sie kontinuierlich und konsequent einsetzen. Nur so verinnerlichen Außenstehende mit der Zeit dein Markenbild.

Farben wecken erste Emotionen

Farbe ist oft das erste, was wir von einer Marke wahrnehmen. Und dabei beeinflusst sie unsere Emotionen in vielfältiger Art und Weise. Wir stellen intuitiv einen Kontext zum Produkt her.

Fallstudien haben gezeigt, dass Farbe die Kaufentscheidung bei 60-80 % der Konsumenten bestimmt. Sie kann deinem Produkt oder deiner Dienstleistung also zum Erfolg verhelfen, sie kann aber auch das Gegenteil bewirken.

Entsprechend sollte die Auswahl der passenden Farben keine Geschmacksfrage sein. Sie sollte idealerweise die Emotionen widerspiegeln, die du bei deinen Konsumenten primär auslösen möchtest.

Wenn du dich klar und deutlich positioniert hast, dann weißt du, welche Emotionen das sein sollen und kannst Farben mit entsprechender Symbolik auswählen.

Hier findest du eine Infografik zur Farbsymbolik, die du dir auch als PDF downloaden kannst.

Schrift & Typografie sind das visuelle Sprachrohr deiner Marke

Schrift und Typografie, also die jeweilige Gestaltungsform von Schrift, sind nicht neutral. Sie transportieren bereits bis zu einem gewissen Grad eine Aussage. Denn die Form und Gestaltung einer Schrift sagt schon vieles über die Inhalte der Marke aus und kann sogar zum Inhalt werden.

Die Schrift und Typografie sollte also zu deinen Inhalten passen, sie visualisieren, ggf. auch verstärken oder abschwächen. Deshalb ist die bewusste Schriftwahl ein ganz bedeutender Punkt, der oft vernachlässigt wird.

Sind Logo, Farben, Schrift, Typografie, Bilder und Gestaltungsraster ideal aufeinander abgestimmt, verleihen sie deinem Auftritt das gewisse Etwas. Die Stimmigkeit sorgt für eine beeindruckende Originalität.

Auch auf der Suche nach passenden Schriften für dein Markendesign, solltest du dir im Vorfeld im Klaren über deine Inhalte, Werte und Kultur sein. Erst dann kannst du Schriften auswählen, die den Botschaften, die du vermitteln willst, entsprechen.

Tipps und Hilfestellungen zu deiner Positionierung findest du hier.

Bei Goldmarie gehört die Bestimmung von Farb- und Schriftbild zu jeder Logodesign-Entwicklung. Auch beim Logoredesign wird die Farb- und Schriftauswahl hinterfragt.